Philosophie

Philosophie904

“Man kann einem Menschen nichts lehren.
Man kann ihm nur helfen, sich selbst zu entdecken.”
Galileo Galilei

Vom Moment der Zeugung an haben wir einen unverwechselbaren Wesenskern.
Sein volles Potenzial ist vom ersten Augenblick an vorhanden.
Und bleibt bei jedem Menschen einzigartig.

Mit unserem Wesenskern reagieren wir im Laufe
unseres Lebens auf alle Erfahrungen, die auf uns zukommen.

Es ist in unserem Wesen angelegt, dass wir uns
einerseits frei entwickeln wollen bis zum letzten Atemzug.
Und dass wir andererseits das Gefühl von Verbindung und Sicherheit brauchen.
Im Mutterleib erfahren wir beides – tägliches Wachsen und Entwickeln –
im gleichzeitigen Erleben totaler Verbundenheit.

Die beste Bedingung für Wachstum ist also das Gefühl von Sicherheit.
Sobald wir Menschen uns unsicher fühlen,
beginnen wir festzuhalten an dem uns Vertrauten.
Das wiederum engt unseren natürlichen Drang
nach Wachstum, Veränderung und Lebendigkeit ein.

Das Zurückhalten dieser natürlichen Entwicklungsimpulse führt zu Spannungen,
die in Krankheiten und Problemen aller Art ihren Ausdruck finden können.
Die Lösung liegt darin, wieder eine heilende Balance
zwischen den Polaritäten Zugehörigkeit und Frei-sein zu finden
und beide bewusst ins Leben zu integrieren.

Alles in mir richtet sich danach aus, auf die Weisheit des Körpers
mit all den erworbenen Mitteln zu lauschen,
um dem Kopf und dem Herz und dem Körper in ein fließendes Gleichgewicht zu helfen,
und – in Einklang mit dem Ganzen – so dem Leben und seinen Herausforderungen
mit Freude begegnen zu können.